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TESTBERICHT: Gigaset Climate- und Heizkörperthermostat

  • Autorenbild: Michi
    Michi
  • 6. Nov. 2019
  • 3 Min. Lesezeit

Heute möchte ich euch das Gigaset Heizkörperthermostat und das neu erschienene Climate ein Klima Sensor zur besseren Heizungssteuerung vorstellen.

Das Smart-Home-System von Gigaset wurde ursprünglich für die Sicherheit von Wohnungen entwickelt, ist mittlerweile unter anderem auch mit Raum und Heizungsthermostaten erweiterbar. Wir haben die Komponenten ausprobiert. Zum Testen eine Smart-Home-Zentrale von Gigaset samt Heizkörperthermostat und den Climate erhalten.

Das System nutzt als Funkstandard DECT-ULE, welches im Frequenzbereich von 1.880 bis 1.900 MHz arbeitet. Das ist vor allem in puncto Reichweite und Stabilität ein großer Pluspunkt, da die meisten anderen gängigen Standards wie Bluetooth und ZigBee im recht vollen 2,4 GHz-Netz zuhause sind und es dadurch mit dem vorhandenen WLAN zu Störungen und Verzögerungen kommen kann. Die Reichweite beträgt in geschlossenen Räumen bis zu 50 und bei einer freien Strecke bis zu 300 Meter.


Die Basisstation ist recht kompakt und mit nur 98 Gramm enorm leicht. Leider muss sie an einem Ort aufgestellt werden und besitzt keine Möglichkeit für die Wand Montage. Das Gehäuse sieht optisch ganz schick aus im schlichten weiß. Das Thermostat ist wuchtig und wirkt ordentlich verarbeitet. Neben dem Konfigurationsbutton gibt es einen Plus- und einen Minusknopf, um die Zieltemperatur direkt am Thermostat einstellen zu können. Was mich persönlich auch stört, ich habe doch lieber noch eine Art Drehregler an der Front und nicht nur Knöpfe.

Die Einrichtung der Gigaset Basisstation gelingt mit einem Smartphone und der Gigaset Elements App (Android/iOS) fix und unkompliziert. Es wird lediglich ein kabelgebundener Zugang zum Internet sowie eine Stromquelle für die Basis benötigt. Updates können im Anschluss über die App eingespielt werden, erst dann sollten die anderen Geräte hinzugefügt werden. Die Basisstation als solche kann bis zu 48 Geräte verwalten und sollte für die meisten Haushalte ausreichend sein.


Das Heizkörperthermostat wird erst im Laufe der Einrichtung an den eigenen Heizkörper angebracht. In meinem Fall konnten das nicht einfach anstelle des vorhandenen Thermostats ersetzt werden, sondern mussten mit einem Adapter angebracht werden. Im Lieferumfang befinden sich zum Glück drei verschiedene Varianten, welche zwar sehr günstig wirken, jedoch für ihren Zweck vollkommen ausreichend sind. Sind die Smart-Home-Elemente erst einmal eingerichtet, können Regeln für die Produkte definiert werden. So können beispielsweise mit optionalen Fenstersensoren die Heizungen automatisch abgedreht werden, wenn das Fenster zum Lüften geöffnet wird. Ebenso ist eine Zeitsteuerung der Elemente möglich.


Der Gigaset Climate ist als Ergänzung an das smarte Heizungssystem gedacht. Konkret misst der Sensor die Temperatur im Raum, während das Hygrometer den Feuchtigkeitsgehalt in der Luft erfasst. Somit stellen wir den Sensor gegenüber der Heizung im Sitzbereich auf, neben dem Sofa zum Beispiel. Dort miste er nun die Temperatur und wir können aus den gemessenen Punkt die Heizung anders steuern. Da wir nun 2 angezeigte Werte haben. Einen vom Thermostat direkt an der Heizung und einen vom Sensor. Ich finde solche Sensoren Technik sehr gut. So kann man die Temperatur viel gezielter steuern.

Getestet habe ich die Android-Version der Gigaset Elements sie hat tadellos funktioniert. Außerdem bietet sie auch passende Widgets, welche aber nicht immer zuverlässig den aktuellen Status angezeigt haben. Durch die Cloud-Anbindung über das selbstverständliche Gigaset-Konto können alle Komponenten auch von unterwegs bedient werden. Ein großer Pluspunkt: Die Cloud-Server stehen in Deutschland und unterliegen damit dem deutschen Datenschutzrecht und -standards. Die Einbindung in die Alexa Umgebung erfolgt über den Gigaset Skill und ermöglicht die Sprachsteuerung des Raumklimas.


Um die beiden AA-Batterien der Geräte zu schonen, wird deren Status über die Basisstation nur alle 15 Minuten aktualisiert. Somit kann es mitunter ein wenig dauern, bis die neue Wunschtemperatur dem Element mitgeteilt wird. Meistens ging es jedoch erheblich schneller. Praktisch ist die Kindersicherung, welche durch das längere, gleichzeitige Halten der Plus- und Minus aktiviert wird. Die Steuerung über die App bleibt dabei bestehen, jedoch können die lieben Kleinen dann ein Zimmer nicht in einen Sauna verwandeln.


Die Geräte von Gigaset zeigen sich im Test als zuverlässige Begleiter im Alltag. Mit rund 150EUR ist das Paket bestehend aus Basis Thermostat und Climate, ein durchaus faires Einstiegsangebot in die Welt des smarten Heizens (Achtung: Set ist so nicht erhältlich). Wenn man das Ganze um weitere Geräte erweitert, hat man die Basisstation schon somit, wird der Gesamt preis potenzial günstiger. Für jedes weitere Thermostat veranschlagt das Unternehmen 50EUR, Damit liegt Gigaset im Schnitt der anderen Hersteller. Das ist zwar nicht ganz preiswert, liegt aber noch unter den Preisen vieler Konkurrenten. Gigaset Online Shop


Ich bedanke mich noch einmal bei Gigaset für die Kostenlose Zurverfügungstellung der Produkte.

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