Smart Home: Die dunkle Seite der Medaille
- Michi
- 3. Okt. 2019
- 2 Min. Lesezeit
Aktuell häufen sich die Nachrichten über Hacker Angriffe auf Smart Home. Besonders der Fall eines jungen Pärchens in den USA. Wir wollen euch die wichtigsten Tipps zusammenstellen und auf was ihr achten solltet.

Smart Home Besitzer aus den USA meldet eine wärest Horror Szenario. In diesem bekannt gewordenen Fall geht es zum Beispiel um Nest Produkte. Das Haus Netzwerk war nicht sicher und wurde über einen Zugriff Punkt angegriffen. Nach dem die Hacker einmal Zugriff hatten konnten sie alle Geräte Steuern, sie Ließen es immer wärmer werden, steuerten das Licht und griffen das Bild der Kamera ab. Gezielt werden von Hacken unsichere WLAN Netzwerke in der Umgebung ausspioniert. Dazu fahren die mit einem Sender/Empfänger durch Wohngebiete und testen bzw. suchen Netzwerke die leicht zu knacken sind, oder gar gänzlich ungeschützt sind.
Jedes WLAN ist angreifbar, grade wenn Netzwerk viele verschiedene Zugangspunkte hat ist es angreifbar. Was könnt ihr nun tun um die Angriff Chancen zu verringern. Fangen wir vorne an als erstes geht es um die Zugang ins Internet. Der Router sollte immer Aktuell sein, außerdem sollte man nicht die Standard Passwörter verwenden und auch keine Namen der Bewohner. Es gelten im Prinzip ähnliche Regeln wie bei einem Password für eBay, PayPal & Co.

Die Regel ist genauso wichtig wenn Ihr Smart Home Produkte intrigiert. Schließlich reden wir immer über Cloud-Dienste die übers Internet steuerbar sind. Da ist die Verschlüsselung sehr wichtig, sollte hier auch auf eine besondere Art von Passwörtern geachtet werden. Damit ist gemeint klein/groß Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Worauf Ihr außerdem achten solltet ist die Firmware. Große Anbieter wie Tado, HomeMatic IP oder Innogy bringen regelmäßig Updates ihrer Geräte oder Gateways. Diese Updates schließen oft Hersteller bekannte Sicherheitslücken.
Welches Thema noch die Smart Home Hersteller betrifft sind Fishing-Mails. Wenn ein Hersteller den Ihr im Einsatz habt euch eine vermeidliche E-Mail schreibt, achtet auf den Absender. Logt euch lieber in die APP ein und schaut direkt dort nach, ob es wichtige Neuigkeiten gibt. Über die Anhänge in solchen E-Mail kann sich eine Schad-Programm einschleusen welches ein Bot-Netz aufbauen kann. Damit hätten die Hacker schon den Zugriff und könnten euer Netzwerk unbemerkt für illegale Zwecke missbrauchen.

Wenn die Angreifer einmal Zutritt haben steuern die plötzlich auch euer Ganzes aus. Rollo Steuerung, Alarm-Systeme oder Smarte Türschlösser könnten dann ganz schnell den Eindringlingen die Türen öffnen. Ungünstig Positionierte Kameras könnten pikante private Dinge aufzeichnen und verbreiten oder für Erpressungen missbraucht werden.
Zusammengefasst: Durch den richtigen Umgang mit Passwörtern, einer überlegten Produktauswahl und eventuellen Einsatz professioneller Dienstleistungen für Cyber-Security, lassen sich die Gefahren für das Smart Home erheblich minimieren wenn nicht neutralisieren.
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